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Der Hamster und die Ameise
Ihr armseligen Ameisen, sagte ein Hamster. Verlohnt es sich der Mühe, daß ihr den
ganzen Sommer arbeitet, um ein so Weniges einzusammeln? Wenn ihr meinen
Vorrat sehen solltet! - -
Höre, antworibete eine Ameise, wenn er größer ist, als du ihn brauchst, so ist es
schon recht, daß die Menschen dir nachgraben, deine Scheuern ausleeren und dich
deinen räuberischen Geiz mit dem Leben büßen lassen!
Der Hirsch
Die Natur hatte einen Hirsch von mehr als gewöhnlicher Größe gebildet, und an
seinem Halse hingen ihm lange Haare herab. Da dachte der Hirsch bei sich selbst:
Du könntest dich ja wohl für ein Elend ansehen lassen. Und was tat der Eitle, ein
Elend zu scheinen? Er hing den Kopf traurig zur Erde und stellte sich, sehr oft das
böse Wesen zu haben.
So glaubt nicht selten ein witziger Geck, daß man ihn für keinen schönen Geist
halten werde, wenn er nicht über Kopfweh und Hypochonder klage.
Der Hirsch und der Fuchs
Der Hirsch sprach zu dem Fuchse: Nun weh uns armen schwächeren Tieren! Der
Löwe hat sich mit dem Wolfe verbunden.
Mit dem Wolfe? sagte der Fuchs. Das mag noch hingehen! Der Löwe brüllt, der
Wolf heult und so werdet . ihr euch noch oft beizeiten mit der Flucht retten können.
Aber alsdenn, alsdenn möchte es um uns alle geschehen sein, wenn es dem
gewaltigen Löwen einfallen sollte, sich mit dem schleichenden Luchse zu verbinden.
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